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2026-10-25 09:45:31 +01:00

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# Entscheidungen
Stand der Quellenprüfung: 22. Oktober 2026. Verwendet wurden offizielle
Dokumentationen und die npm-Registry für konkrete Paket-Metadaten.
## D-001: SvelteKit 3 und Node-Unterstützung
Die Anwendung verwendet SvelteKit 3, Svelte 5, TypeScript und Vite 8. Das
Projekt wurde gemäß aktueller Empfehlung mit `npx sv create` angelegt. Die
Kit-Konfiguration liegt bei SvelteKit 3 in `vite.config.ts`, nicht in einer
`svelte.config.js`.
Die lokale Mindestversion ist Node 22.17. Das Cloudron-Image nutzt Node 24 LTS.
Der vorhandene lokale Lauf wurde mit Node 22.23.1 geplant.
Quellen:
- <https://svelte.dev/docs/kit/creating-a-project>
- <https://svelte.dev/docs/kit/migrating-to-sveltekit-3>
- <https://svelte.dev/docs/cli/sv-create>
- npm-Metadaten für `@sveltejs/kit` 3.1.0 am 21.10.2026
## D-002: Offizieller Node-Adapter
`@sveltejs/adapter-node` erzeugt den Produktionsserver in `build/`. Gebaut wird
mit `npm run build`, gestartet mit `node build`. `HOST` und `PORT` konfigurieren
den Server. Der Adapter behandelt SIGTERM/SIGINT und kontrolliertes Herunter-
fahren; ein eigener Server ist für Etappe 1 nicht erforderlich.
Quelle: <https://svelte.dev/docs/kit/adapter-node>
## D-003: SQLite mit better-sqlite3
`better-sqlite3` 13.x wird als gekapselter synchroner Treiber verwendet. Das
Paket ist MIT-lizenziert und verlangt Node 22 oder neuer. Gegenüber
`node:sqlite` wird damit in Etappe 1 keine API verwendet, die in der offiziellen
Node-24-Dokumentation noch als Release Candidate gekennzeichnet ist. Die
Datenbankgrenze bleibt in `src/lib/server` gekapselt.
Migrationen sind eigene nummerierte SQL-Dateien und laufen transaktional. WAL
wird in Etappe 1 nicht aktiviert; für die kleine Redaktion ist das
Rollback-Journal zunächst ausreichend und vereinfacht die frühe
Betriebsprüfung.
Quellen:
- <https://nodejs.org/docs/latest-v24.x/api/sqlite.html>
- <https://www.sqlite.org/lang_transaction.html>
- npm-Metadaten für `better-sqlite3` 13.0.3 am 21.10.2026
## D-004: Cloudron-Paket
Das Paket nutzt `manifestVersion: 2`, internen HTTP-Port 3000 und `/healthz`.
`localstorage.sqlite.paths` nennt `/app/data/sendewerk.sqlite`, damit Cloudron
eine konsistente Sicherung der aktiven SQLite-Datei erstellen kann. Das
Startskript stellt Verzeichnisse und Besitzrechte her, migriert als Benutzer
`cloudron` und ersetzt sich zuletzt per `exec` durch den Node-Prozess.
Das Image ist auf die am 21.10.2026 offiziell dokumentierte datierte Node-24-
Basis samt Digest gepinnt. Außer `/app/data`, `/run` und `/tmp` wird das
Laufzeitdateisystem als read-only behandelt.
Quellen:
- <https://docs.cloudron.io/packaging/>
- <https://docs.cloudron.io/packaging/manifest/>
- <https://docs.cloudron.io/packaging/addons/#localstorage>
- <https://docs.cloudron.io/packaging/cheat-sheet/>
## D-005: Theme ohne serverseitiges Nutzerkonto
Etappe 1 speichert `light`, `dark` oder `system` in `localStorage`. Ein kurzes
Inline-Skript in `app.html` setzt das resultierende Theme vor dem ersten Paint
auf dem Wurzelelement. Dies vermeidet einen falschen Theme-Blitz und benötigt
vor Etappe 2 weder Cookie noch Konto. Die Einstellung bleibt bei Neuladen im
gleichen Browser erhalten.
## D-006: Etappe-1-Vorschauen statt Attrappen
Vorschauseiten lesen echte persistente SQLite-Seed-Daten, bieten aber keine
funktionslosen Speichern- oder Live-Schaltflächen. Ein sichtbarer Hinweis
grenzt Gestaltungsvorschauen von den späteren Fachfunktionen ab. Damit wird
keine noch nicht implementierte Funktion als fertig dargestellt.
## D-007: Arbeitsansicht nach verfügbarem Platz
Die feste Desktop-Seitenleiste wird bis `52rem` verwendet und dann vollständig
durch mobile Kopf- und Fußnavigation ersetzt. Der Sendungsbau schaltet bereits
bis `72rem` von zwei Spalten auf eine bedienbare Pane-Umschaltung um. Dadurch
bleibt die Desktopnavigation in schmalen Fenstern erhalten, ohne Fundus und
Ablauf zusammenzudrücken.
Der Fundus erscheint auf dem Desktop als kompakte Liste und auf kleinen
Bildschirmen als Kartenfolge. Vorschau- und Schreibschutzinformationen sind in
einem nativen, tastaturbedienbaren `details`-Element gebündelt. Diese
Darstellungsentscheidung ändert weder Datenmodell noch Funktionsumfang.
## D-008: Widerrufbare Datenbanksitzungen und Argon2id
Sendewerk verwendet Datenbanksitzungen statt JWT. SvelteKit empfiehlt diesen
Ansatz, wenn sofortiger Widerruf wichtiger als eine zusätzliche Datenbankabfrage
ist. Ein zufälliges Sitzungstoken liegt nur als SHA-256-Hash in SQLite; der
Browser erhält es als `HttpOnly`-, `SameSite=Lax`-Cookie. Nutzerstatus und Rolle
werden bei jedem Request erneut verbunden. Lokal erlaubt eine explizite
`http:`-Origin Cookies ohne `Secure`, bei `https:` wird `Secure` gesetzt.
Passwörter hasht `@node-rs/argon2` 2.2.2 mit Argon2id und den dokumentierten
Paketparametern. Zufallstokens und SHA-256 stammen aus `node:crypto`; eigene
Kryptoprimitive werden nicht implementiert.
Quellen:
- <https://svelte.dev/docs/kit/auth>
- <https://svelte.dev/docs/kit/hooks>
- <https://github.com/napi-rs/node-rs/tree/main/packages/argon2>
## D-009: Form-Actions, geschlossenes Setup und Rollenprüfung
Alle Auth-Schreibvorgänge verwenden POST-Form-Actions beziehungsweise einen
POST-Endpunkt. SvelteKits gleichursprüngliche Formularprüfung bleibt aktiv. Der
Erstadmin erfordert ein mindestens 32 Zeichen langes Betreiber-Setup-Token und
eine transaktional geprüfte leere Nutzertabelle. Danach bleibt `/setup`
geschlossen. Barkeeper-Rechte werden in jeder Verwaltungsaktion erneut geprüft;
UI-Sichtbarkeit ist keine Sicherheitsgrenze.
Quelle: <https://svelte.dev/docs/kit/form-actions>
## D-010: Lokale Mail-Outbox als sichere Vorgabe
Der Mailmodus ist standardmäßig `local` und schreibt Einladungs-/Resetnachrichten
in einen konfigurierten persistenten Pfad. Dadurch wird lokal keine echte Mail
ungefragt versandt. Nur die explizite Auswahl `smtp` initialisiert Nodemailer;
bei SMTP sind Host und Absender verpflichtend. Outbox-Dateien sind private
Geheimnisträger und werden weder versioniert noch über eine Route ausgeliefert.
Nodemailer 10.1.7 unterstützt Node 20 oder neuer und ist MIT-0-lizenziert.
Quelle: <https://github.com/nodemailer/nodemailer>
## D-011: Form-Actions und optimistische Piece-Revisionen
Piece-Schreibvorgänge bleiben normale SvelteKit-Form-Actions und funktionieren
damit ohne clientseitiges JavaScript. `use:enhance` ergänzt den Editor um
verzögertes Autospeichern und sichtbare Zustände. Vor interner Navigation wird
eine ausstehende Änderung gespeichert; beim Verlassen der Seite greift die
Browserwarnung. Jede Mutation vergleicht eine erwartete ganzzahlige Revision in
derselben SQLite-Transaktion. Veraltete Änderungen liefern 409 und überschreiben
keine aktuelleren Inhalte oder Zuordnungen.
Quelle: <https://svelte.dev/docs/kit/form-actions>
## D-012: Markdown immer nach dem Parsen bereinigen
Marked 18.1.1 rendert die gespeicherten Markdown-Texte serverseitig. Marked
weist ausdrücklich darauf hin, dass seine HTML-Ausgabe nicht bereinigt ist.
Darum reduziert sanitize-html 2.18.1 das Ergebnis anschließend auf ausgewählte
Text-, Listen-, Code- und Linkelemente. Skripte, Bilder, Ereignisattribute,
relative Protokoll-URLs und andere Schemata werden nicht zugelassen.
Quellen:
- <https://github.com/markedjs/marked>
- <https://github.com/apostrophecms/apostrophe/tree/main/packages/sanitize-html>
## D-013: Private Rasterbilder außerhalb statischer Assets
Uploads liegen ausschließlich im konfigurierten privaten Uploadverzeichnis und
werden über zufällige interne Namen adressiert. file-type 22.2.0 erkennt den Typ
aus dem Dateiinhalt; Client-MIME und Originalname entscheiden nicht über Typ oder
Pfad. Zugelassen sind JPEG, PNG, WebP und GIF bis 5 MB. SVG und allgemeine
Dokumente bleiben ausgeschlossen. Eine authentifizierte ID-Route liefert Bilder
mit sicherheitsrelevanten Headern aus. Das Adapter-Requestlimit liegt mit 6 MB
knapp oberhalb des fachlichen Dateilimits.
Quelle: <https://owasp.org/www-community/vulnerabilities/Unrestricted_File_Upload>
## D-014: Sendung als transaktionales Aggregat
Eine ganzzahlige Revision auf `shows` schützt in Etappe 4 sämtliche Metadaten,
Abschnitte, Verwendungen und Reihenfolgen gemeinsam. Jede Mutation erhöht die
Revision in derselben SQLite-Transaktion. Damit können voneinander abhängige
Listenänderungen nicht teilweise gespeichert oder durch einen veralteten
Browserstand unbemerkt überschrieben werden.
Verwendungen speichern vollständige redaktionelle Text- und Dauerkopien. Die
Original-ID bleibt Referenz, ist aber keine Live-Datenquelle. Eine interne,
eindeutige Reservesection pro Sendung erlaubt dieselben geprüften Verschiebe-
und Löschoperationen für Plan und Reserve; Dauerabfragen schließen sie aus.
## D-015: Drag-and-drop nur als zusätzliche Bedienung
Abschnitte, Verwendungen und gefilterte Quellen können über eindeutige Griffe
gezogen werden. Dieselben Ergebnisse sind mit sichtbaren
Hoch-/Runter-Schaltflächen und Zielauswahl erreichbar. Diese Bedienelemente
funktionieren mit einfachem Klick, Touch und Tastatur auch ohne Drag-and-drop
oder clientseitige Spezialgesten. Das folgt WCAG 2.2 SC 2.5.7;
Tastaturzugang allein wäre keine ausreichende Zeigeralternative. Die
zugehörigen Form-Actions werden progressiv verbessert: Ohne JavaScript bleiben
normale POSTs möglich, mit JavaScript erfolgt die Aktualisierung ohne
Dokumentreload und mit lokalem Speicherzustand.
Quellen:
- <https://www.w3.org/WAI/WCAG22/Understanding/dragging-movements>
- <https://svelte.dev/docs/kit/form-actions>
## D-016: Live-Befehle idempotent, tatsächliche Zeiten als Intervalle
Die Live-Steuerung verwendet eine eigene Revision und zusätzlich eine pro
Bedienaktion erzeugte Befehls-ID. Die Datenbank akzeptiert jede Kombination aus
Sendung und Befehls-ID nur einmal. Ein nach Verbindungsabbruch wiederholter
Befehl liefert dieselbe Ergebnisrevision und erzeugt weder einen zweiten
Statuswechsel noch ein zweites Zeitintervall. Laufzeit wird nicht als einzelner
überschreibbarer Wert, sondern als Summe abgeschlossener und höchstens eines
aktiven Intervalls ermittelt. Dadurch bleiben Zurückgehen und Wiederaufnahme
korrekt.
## D-017: Präsentationsausgabe als Positivliste mit gehashtem Zugang
Die heinzlive-Ausgabe ist kein eingeschränkter Aufruf der internen Live-Ansicht,
sondern eine eigene Datenprojektion. Zulässig sind ausschließlich ausdrücklich
präsentierter Titel und Präsentationstext, öffentliche Quellen sowie zugehörige
Bilder und Alternativtexte. Recherche, Einleitung, Moderation, eigene Notizen,
Ablauf, Nutzer und interne Dateinamen werden nicht in HTML oder JSON übernommen.
Ein zufälliger 256-Bit-Token steht in der URL, während SQLite nur seinen
SHA-256-Hash speichert. Medienzugriff prüft Token, aktuelle Präsentation und
Bildzuordnung gemeinsam. Synchronisierung erfolgt über kleines `no-store`-
Polling statt über eine dauerhaft offene Serververbindung.
## D-018: Verwendung aus bestehenden Sendungsdaten ableiten
„Gesendet“ ist kein Zustand am Fundus-Piece. Die Anzeige wird ausschließlich
aus der vorhandenen Original-ID, einer erledigten Verwendung außerhalb der
Reservebank und dem Status `completed` ihrer Sendung abgeleitet. Dadurch können
Einplanung, Reserve und Überspringen ein Original nicht versehentlich als
gesendet markieren, und mehrere tatsächliche Verwendungen bleiben als Historie
sichtbar.
Eine Duplikation im Sendungsablauf kopiert den konkreten Verwendungssnapshot und
nicht das Original-Piece. Die neue ID, der Status `open` und fehlende
Live-Intervalle trennen sie von der bisherigen Durchführung. Der allgemeine
Verwendungseditor darf den Live-Status nicht mehr aus Formulardaten schreiben;
Statuswechsel bleiben der Live-Geschäftslogik vorbehalten.
Eine bestehende Einplanung wird nicht automatisch mit späteren Änderungen am
Original synchronisiert. Die ausdrücklich ausgelöste Aktion **Aus Fundus
aktualisieren** überschreibt nur Titel, Dauer und Redaktionstexte. Eigene
Notizen, Status und Messintervalle bleiben erhalten. Alle Zuordnungen und Filter
verwenden ausschließlich `original_piece_id`, niemals veränderliche Titel. Im
allgemeinen Fundus gilt „eingeplant“ global für jede nicht abgeschlossene
Sendung; im Sendungsbau gilt es lokal für die aktuelle Sendung samt Reserve.
## D-019: Lokale Linkmetadaten und streng abgeleitete Video-Embeds
Sendewerk verwendet Metascraper ausschließlich serverseitig, um Titel,
Beschreibung, Bild und Herausgeber einer ausdrücklich gewählten vorhandenen
Quelle zu ermitteln. Die Ergebnisse werden gespeichert und nicht bei jedem
Seitenaufruf neu geladen. Manuell korrigierte Felder haben Vorrang. Ein eigener
HTTP(S)-Client prüft Protokoll, Port, DNS-Ergebnisse und jedes Redirectziel,
bindet den Request an die geprüfte öffentliche Adresse und begrenzt Redirects,
Laufzeit und Antwortgröße. Damit ist weder ein externer Vorschaudienst noch die
Übernahme fremden HTMLs erforderlich.
Player werden nur für streng erkannte YouTube- und TikTok-URLs erzeugt. Aus der
validierten Anbieter-ID baut Sendewerk die offiziellen Embed-Adressen selbst;
gespeichertes oder fremd geliefertes Embed-HTML wird nicht verwendet. YouTube
nutzt die datenschutzreduzierte `youtube-nocookie.com`-Adresse und den
`start`-Parameter. TikTok erhält eine Startposition nach `onPlayerReady` über
die dokumentierte Player-`postMessage`-API. Autoplay bleibt ausgeschaltet, und
ein Inhaltswechsel ersetzt das Iframe vollständig.
Quellen:
- <https://github.com/microlinkhq/metascraper>
- <https://developers.google.com/youtube/player_parameters>
- <https://developers.google.com/youtube/terms/required-minimum-functionality>
- <https://developers.tiktok.com/doc/embed-player>
- <https://developers.tiktok.com/doc/embed-videos>
- <https://owasp.org/www-community/attacks/Server_Side_Request_Forgery>
## D-020: Stabile Ausgabekanal-Adresse mit Fragment-Schlüssel
OBS soll eine dauerhaft konfigurierte Adresse verwenden können, ohne dass ein
Zugangsschlüssel in HTTP-Requests, Serverlogs oder Referer-Headern erscheint.
Darum bleibt die Kanaladresse `/heinzlive/default` stabil und trägt den
zufälligen Schlüssel ausschließlich als URL-Fragment. Ein kleiner Browser-POST
tauscht ihn gegen ein `HttpOnly`-, `SameSite=Strict`-Cookie; danach greifen
Seite, Polling und erlaubte Proxys nur mit diesem Cookie zu. Für die Prüfung
liegt ein SHA-256-Hash vor. Der rohe Schlüssel muss zusätzlich in SQLite
gespeichert werden, weil die angemeldete Steuerung dieselbe stabile OBS-Adresse
nach einem Neustart erneut ausgeben können muss. Damit sind Datenbank und
Sicherungen bewusst Teil der Geheimnisgrenze. Wiederholtes Öffnen behält den
Schlüssel, eine ausdrückliche Rotation widerruft ihn sofort.
Die öffentliche Projektion folgt einer engeren Positivliste als der interne
Piece-Snapshot. Weder private Uploads noch alle Piece-Quellen werden implizit
veröffentlicht. Passieren dürfen nur öffentlicher Text, Präsentationstitel sowie
die ausdrücklich gewählte und erneut validierte Link- oder Videoquelle mit
erlaubten Vorschaufeldern.
## D-021: Vorlagen-Snapshots und idempotente Direktanlage
Persistente Piece-Vorlagen speichern validierte, tief kopierte JSON-Snapshots
mit eigener Revision. Damit bleiben sie unabhängig von späteren Änderungen am
Ausgangs-Piece, ohne für jedes optionale Piece-Feld eine zweite Tabellenstruktur
zu benötigen. Die virtuelle leere Vorlage wird nicht persistiert.
Eine Direktanlage im Sendungsplan ist ein einzelner fachlicher Befehl. Piece,
Verwendung und Sendungsrevision werden in derselben SQLite-Transaktion
geschrieben. `planning_commands` macht die Befehls-ID eindeutig und speichert
das Ergebnis, damit Wiederholungen nach Verbindungsabbrüchen keine Dubletten
erzeugen. Interner und öffentlicher Titel werden getrennt gespeichert und beim
Einplanen getrennt in den Verwendungssnapshot kopiert.
## D-022: Werkzeuge und Live-Abschnittszeit als eigene Snapshot-Grenzen
Favoriten bleiben ein boolesches Merkmal des Fundus-Originals. Sie ändern weder
Revision, Status noch Verwendungshistorie und werden nicht pro Konto
dupliziert. Der Werkzeugkatalog ist eine eigene Entität: Formatbeziehungen
beschreiben nur die Eignung, während Piece-Zuordnungen den privaten Arbeitslink
und die Notiz tragen. Katalogeinträge werden deaktiviert statt gelöscht, damit
bestehende Piece- und Sendungsbezüge lesbar bleiben.
Beim Einplanen kopieren eigene Relationstabellen alle Quellen, Werkzeuge und
sortierten Themennamen an die Verwendung. Damit können Katalognamen, URLs,
Themen und Originalzuordnungen später geändert werden, ohne eine vorbereitete
Sendung still umzuschreiben. Nur die bewusste Aktion **Aus Fundus aktualisieren**
ersetzt diese Snapshots. Die öffentliche Positivliste darf daraus ausschließlich
die Themen-Dachzeile übernehmen; private Materiallinks und Werkzeugdaten bleiben
auf der authentifizierten Live-Route.
Der Abschnitts-Countdown verwendet von den Piece-Laufintervallen getrennte
`live_section_timers` und `live_section_timer_runs`. Beim ersten tatsächlichen
Eintritt wird eine positive explizite Abschnittsdauer eingefroren. Weitere
Pieces desselben Abschnitts nutzen denselben Timer; Abschnittswechsel schließen
ihn. So bleiben Reload und Wiederaufnahme persistent, ohne die vorhandene
Piece-Zeiterfassung doppelt zu zählen.
## D-023: Ausdrückliche Medienauswahl und wiederherstellbares Entfernen
Ein privater Piece-Upload wird nicht allein durch seine Existenz öffentlich.
Das Original verweist ausdrücklich auf höchstens ein aktives
Präsentationsmedium. Beim Einplanen oder bewussten Aktualisieren wird diese
Auswahl mit Medium-ID und Alternativtext an die Verwendung kopiert. Die
öffentliche Route akzeptiert nur das Medium des aktuell präsentierten
Usage-Snapshots; Originalname, interner Speicherpfad und andere Uploads bleiben
außerhalb der Projektion.
Medien und Pieces werden nicht physisch gelöscht, solange bestehende
Sendungsfassungen auf ihre unveränderlichen Snapshots angewiesen sein können.
Zeitstempel blenden sie aus aktuellen Arbeitslisten und neuen Einplanungen aus,
erhalten aber Referenzen und ermöglichen die Wiederherstellung von Pieces. Eine
Verwendung oder ein Abschnitt darf dagegen nur entfernt werden, solange keine
betroffene Verwendung jemals live gelaufen ist und weder aktuell noch
präsentiert wird.
Der lokale Iconkatalog enthält die vollständige Classic-Regular-Familie mit
3.671 Icons. Ein generierter Metadatenkatalog ermöglicht Suche und serverseitige
Validierung, während ein statischer SVG-Sprite über den gemeinsamen
`currentColor`-Renderer dargestellt wird. So lädt die Navigation nicht sämtliche
Pfaddaten in ihren JavaScript-Chunk. Es gibt weder einen externen Laufzeitabruf
noch eine Laufzeitabhängigkeit vom benachbarten Quellverzeichnis; Herkunft und
Lizenz stehen in `THIRD_PARTY_NOTICES.md`.
## D-024: Private Live-Regie als fokussierter Viewport
Die authentifizierte Live-Steuerung nutzt einen eigenen Root-Layoutmodus und
rendert die allgemeine App-Navigation nicht. Kopf- und Aktionszeile bleiben fest;
Moderation und Ablauf sind die einzigen unabhängig scrollenden Arbeitsflächen.
Die Umschaltung zum mobilen Sheet hängt von der Fensterbreite ab, damit ein
breites, niedriges Desktopfenster weiterhin zwei Spalten verwendet. Die Höhe
steuert dort unabhängig die Dichte von Abständen und Bedienleisten. Textgröße
und Gesamtoberfläche werden nicht skaliert.
Der Kopf verwendet genau zwei kompakte Informationszeilen. Lange Kontexttitel
bleiben im Ruhezustand einzeilig und werden auf bewusste Klick- oder
Tastaturaktion lokal vollständig sichtbar. Das Regiemenü ist kein verschachteltes
`details` innerhalb der Glasfläche, sondern ein explizit gesteuertes,
viewportgebundenes Popover. So bleiben Z-Index, Maximalhöhe, Escape,
Außenklick und Fokus-Rückkehr unabhängig von Overflow und Filter-Stacking-
Contexts kontrollierbar.
Diese Darstellung ist keine neue Live-Zustandsgrenze. Zurück und die direkte
Auswahl im Ablauf sind reine lokale Betrachtungsnavigation. Sie verändern weder
aktuelles Live-Piece noch Status, Zeitintervalle, Abschnittstimer oder Ausgabe.
Während ein anderes Piece betrachtet wird, bleiben Fortschrittsaktionen
gesperrt; Präsentieren darf dagegen weiterhin ausdrücklich genau das betrachtete
Piece ausgeben. Start, Erledigen, Überspringen, Reserveeinfügung und Präsentation
bleiben serverseitige Actions mit ihren bisherigen Revisions- und
Idempotenzregeln.
## D-025: Gemeinsame Sendungsdaten für Liste und Kalender
Listenansicht, Desktop-Monatsraster und mobile Monatsagenda werden aus derselben
kompakten Sendungsliste abgeleitet. Es gibt kein zweites Kalenderdatenmodell und
keine Bibliothek für Terminverwaltung. UTC-Zeitpunkte werden mit
`Europe/Berlin` einem zivilen Tag zugeordnet; der ausgewählte Monat bleibt als
URL-Parameter navigierbar. Mehrere Sendungen eines Tages werden vollständig und
chronologisch gezeigt, Sendungen ohne Startzeit separat.
Die Präferenz `list` oder `calendar` gehört zum angemeldeten Konto und wird als
kleines geprüftes Feld an `users` gespeichert. Sie ist weder Bestandteil einer
Sendung noch Browserzustand. Der Kalender dient nur der Navigation und erhält
bewusst kein Drag-and-drop, damit eine Terminänderung ausschließlich über die
bestehende serverseitig validierte Sendungsbearbeitung erfolgt.
## D-026: Gemeinsame Live-Pause und getrennte Zeitbasen
Piece-Laufzeit, Abschnittszeit und Gesamtzeit bleiben getrennte persistente
Intervallmengen. Pause schließt in einer Live-Transaktion alle offenen
Intervalle, Fortsetzen eröffnet sie am gespeicherten Fortschritt erneut. Dadurch
zählt weder Browserwechsel noch eine beliebig lange Pause zur Sendezeit. Ein
Abschnittsreset ersetzt nur den aktiven Abschnittstimer; ein Gesamtreset löscht
nur die Gesamtlaufintervalle. Beide ändern weder Piece-Status noch Reihenfolge,
Restplanung oder Präsentationsstand.
Die Restzeit ist eine Ableitung, kein zweiter Ablaufplan. Für jeden verbleibenden
Abschnitt gilt entweder dessen positive explizite Dauer oder die Summe seiner
verbleibenden Piece-Dauern. Bereits abgeschlossene Abschnitte werden ausgelassen,
ungeplante Abschnitte werden sichtbar gezählt und eine Überziehung reduziert
nicht die geplante Zeit kommender Inhalte.
`ended_at_utc` beendet einen Durchlauf, nicht automatisch dessen offene Pieces.
Wiederaufnahme und neuer Durchlauf sind deshalb getrennte Befehle: Erstere
bewahrt Intervalle und Fortschritt, letzterer setzt beides ausdrücklich zurück.
Das private Markdownfeld „Interaktion“ folgt derselben Original-/Snapshotgrenze
wie Moderation und Überleitung, ist aber nicht Teil der öffentlichen
Präsentations-Positivliste.
## D-027: Abschlusszustand und Freigaben als eigene Sicherheitsgrenzen
Ein beendeter Live-Lauf ist wiederaufnehmbar und deshalb nicht identisch mit
einer historischen Sendung. Erst eine eigene transaktionale Finalisierung setzt
`shows.status` auf `completed`. Eine dauerhaft gespeicherte Befehls-ID verhindert
Doppelverbuchung; Usage-Historie enthält nur `done`, nie `skipped` oder Reserve.
Bestehende Usage-Snapshots bleiben Inhaltsquelle, während Abschnittskategorien
beim Abschluss zusätzlich eingefroren werden. Historische Sendungen werden nicht
erneut bearbeitet, sondern mit neuen IDs und zurückgesetztem Laufzustand kopiert.
Lesefreigaben sind keine abgeschwächten Redaktionssitzungen. Sie verwenden eine
eigene Positivprojektion mit drei kumulativen Umfängen. Roh-Tokens und
Gast-Sitzungstokens stehen nie in SQLite, optionale Passwörter verwenden Argon2id.
Passwort, Ablauf und Widerruf werden zentral vor Seite, Seitendaten und Medium
geprüft. Präsentationsmedien sind an Freigabe, Sendung und Usage-Snapshot
gebunden; beliebige Fundus-Dateien bleiben ausgeschlossen.
Freigaben verweisen auf `shows` statt ausschließlich auf Finalisierungen. Damit
kann ein Barkeeper bereits einen Entwurf oder eine laufende Planung teilen. Die
Gastprojektion liest bei jedem Aufruf die aktuellen Sendungssnapshots; der
spätere Abschluss stabilisiert genau diese bestehende Datenquelle, ohne Token
oder URL zu wechseln. Bearbeitungen behalten den Link, invalidieren aber
vorhandene Passwortsitzungen. Vollständiges Löschen ist der unmittelbare
Widerruf. Die Sendungsbearbeitung und die zentrale Verwaltung verwenden dieselbe
Geschäftslogik und bleiben Barkeepern vorbehalten.