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Architektur

Systemgrenze

Sendewerk ist ein einzelner SvelteKit-Prozess. Browserseiten, serverseitige Actions, REST-Endpunkte und Hintergrundaufgaben verwenden dieselbe Geschäftslogik. SQLite und ein lokales Upload-Verzeichnis sind die einzigen persistenten Laufzeitabhängigkeiten. Externe Mail-, RSS- oder KI-Dienste sind nicht Voraussetzung für Kernfunktionen.

Browser -> SvelteKit-Routen -> Anwendungsdienste -> SQLite
                                |                -> Upload-Verzeichnis
                                +-> Mail/RSS über begrenzte Adapter

Servercode lebt unter src/lib/server und darf nicht in Browser-Bundles gelangen. Routen liefern nur die für ihre Ansicht erlaubten Daten. Fachlogik wird nicht an Svelte-Komponenten gebunden, damit Browseraktionen und die spätere API dieselben Regeln verwenden.

Navigation, Suche und Arbeitsflächen

+layout.svelte stellt für angemeldete Nutzer die globalen Bereiche Start, Eingang, Pieces, Streams, Live und Post bereit. Desktop verwendet eine horizontale Kopfzeile, Mobilgeräte eine obere Such-/Kontoleiste und eine Safe-Area-fähige Bottom-Navigation. UserMenu.svelte bündelt Verwaltung, Abmeldung und die weiter in localStorage gespeicherte explizite Auswahl Hell, Dunkel oder System.

Die Root-Route komponiert das Dashboard ausschließlich aus listShows(), getShow(), listPieces() und den vorhandenen Verwendungskontexten. Sie besitzt keinen eigenen persistenten Zustand. Pieces und Streams verwenden getrennte, lokal gespeicherte Ein-/Ausklappzustände ihrer Kontextnavigation; URL-Parameter bleiben die fachliche Quelle für lokale Suche und Filter.

global-search.ts ist eine serverseitige, ausschließlich hinter requireUser verwendete Projektion. Sie durchsucht aktive und archivierte Pieces einschließlich redaktioneller Langtexte sowie Metadaten und Usage-Snapshots aller Streams. Die Route /suche gibt gruppierte Positivprojektionen mit ID, Titel, Status, internem Ziel, Feldbezeichnung und begrenztem Ausschnitt aus. Gelöschte Pieces werden nicht global angeboten. Es gibt keinen externen Index und keine neue Persistenz.

Die normale Piece-Arbeitsmenge schließt Originale mit materialisierter Verwendungshistorie aus. Dieselben Originale werden unter view=completed mit ihren verlinkten Streams angezeigt und bleiben über die bestehenden Planungsfilter erneut einplanbar. Abgeschlossene Streams werden nicht mehr als eigener globaler Archivbereich behandelt, sondern von listShows() in der Streamübersicht gefiltert. Der technische /archiv-Pfad bleibt für archivierte und gelöschte Pieces bestehen.

StreamInspector.svelte ist die dauerhafte rechte Projektion des Streamplans. Seine flüchtige Auswahl referenziert Show, Abschnitt oder Usage nur über stabile IDs. Der Standardzustand bearbeitet Show- und Twitch-Metadaten; Abschnitt und Usage verwenden ihre bestehenden revisionsgeschützten Actions. Die zusätzliche Action updateUsageMetadata liest die aktuelle Usage serverseitig und führt nicht dargestellte Langtexte, Präsentationswerte, Medien und Werkzeuge in updatePieceUsage() unverändert mit. Ein schmales Clientformular kann private Felder daher weder versehentlich leeren noch die Geschäftsvalidierung umgehen.

Seit 0.8.1 liest /suche die optionalen URL-Filter type, status, topic und format serverseitig. Themen und Formate stammen direkt aus den bestehenden Taxonomietabellen; Piece-Filter wirken nicht auf Streams. Die Trefferprojektion und ihre begrenzten Ausschnitte bleiben unverändert, es entsteht weder ein Suchindex noch persistenter Filterzustand.

Die Piece-, Eingangs-, Post-, Planungs- und Live-Arbeitsflächen verwenden eine gemeinsame Oberflächensprache. Pieces, Eingang und Post teilen die Klasse unified-workspace: links Navigation oder Quellen, mittig die auswählbare Inhaltsprojektion und rechts content-quick-inspector für häufige Felder und Aktionen. Die Auswahl ist flüchtiger URL- beziehungsweise Browserzustand und erzeugt kein Fachobjekt. Im Streamplan ist der Ablauf die Hauptfläche, der Inspector die dauerhafte rechte Metadatenspalte und die Piece-Auswahl eine bei Bedarf geöffnete Nebenspalte. Eine Auswahl schließt diese temporäre Bibliothek. Unterhalb der Desktopbreite sind Pieces, Ablauf und Details gleichwertige Pane-Zustände. Revisionen, Drag-Daten und Fokusgrenzen bleiben die Interaktionsgrenze. Live ist eine reguläre Seite der App-Shell und projiziert Ablauf, Moderationsdokument und Details ausschließlich lesend. Die lokale Piece-Auswahl und Darstellungsoptionen ändern weder den tatsächlichen Live-Stand noch Usage-Status, Reihenfolge, Timer oder öffentliche Ausgabe.

Die gemeinsamen Klassen sind bewusst keine bloße Rasterabstraktion. Pieces und Post verwenden für linke Kataloge dieselbe fundus-navigation-Basis wie Streams und für rechte Projektionen stream-inspector zusammen mit builder-pane. Dadurch bleiben Kopf, Formularrhythmus, Scrollgrenze und Aktionsfuß identisch. Post ergänzt nur fachliche Felder und eine kompakte Inhaltswerkzeugzeile.

Laufzeit und Speicher

  • Lokal: .data/sendewerk.sqlite und .data/uploads, jeweils konfigurierbar.
  • Tests: pro Lauf ein temporäres Verzeichnis unter dem Betriebssystem-Tempdir.
  • Cloudron: /app/data/sendewerk.sqlite und /app/data/uploads.
  • Migrationen liegen nummeriert unter migrations/, laufen in Transaktionen und werden in schema_migrations protokolliert.
  • Der Seed nutzt stabile IDs und Transaktionen. Wiederholung liefert denselben fachlichen Ausgangsbestand, ohne Migrationstabellen anzutasten.
  • Zeitpunkte werden als ISO-8601-UTC-Text gespeichert. Dauern sind nichtnegative ganze Sekunden. Zeitzonendarstellung ist Europe/Berlin.

Gesamtdatenmodell

Die ersten sieben Etappen materialisieren Identität, Inhaltsverwaltung, Sendungsplanung, Live-Durchführung, Historie, Lesefreigaben, RSS-Import und eine technische API. Folgende Grenzen gelten für umgesetzte und spätere Bereiche.

Bereich Geplante Entitäten und Beziehungen
Identität users, Rollen, Sessions, Einladungen, Reset-Tokens und Sperren sowie getrennte technische Zugänge
Taxonomie getrennte section_categories, formats, topics samt optionalem Themenicon; Pieces und Vorschläge mehrfach verknüpft
Inhalt pieces mit Status, Soft Delete, Favorit, Revision, Texten, Quellen, Werkzeugen und privaten Medien; Vorlagen speichern Snapshots
Sendungsbau shows, geordnete show_sections, piece_usages samt Quellen-/Werkzeug-/Themen-/Mediensnapshots, Reservebank und Vorlagen
Live expliziter Live-Stand, aktuelles Element, tatsächliche Piece-Zeiten, persistente Abschnitts-/Gesamttimer und getrennte Präsentationsausgabe
Historie unveränderliche Abschluss-Snapshots und Verwendungshistorie; Übersprungenes zählt nicht als gesendet
Freigaben widerrufbare, gehashte Lesetokens mit Sendung, Umfang, Passwortoption und Ablaufzeit
RSS Feedquellen, Abrufläufe und externe Einträge mit stabiler Herkunfts-ID sowie Status neu/übernommen/verworfen
API/Audit technische Berechtigungen, Idempotenzschlüssel und Audit-Ereignisse mit Akteur, Aktion und Ziel
Post Aufzeichnungsteile, private Markdown-Quellen, revisionierte YouTube-/Clip-/Highlight-Elemente, Thumbnails und valide Exporte
Betrieb Anwendungseinstellungen und spätere Job-Zustände, keine Geheimnisse im Klartext ohne begründete Schutzstrategie

Historien- und Kopierregel

Beim Einplanen entsteht eine bearbeitbare piece_usage-Kopie der sendungsrelevanten Texte und Dauer. Das Original bleibt verknüpft, wird aber nicht live gespiegelt. Beim Abschluss wird der damalige Sendungsinhalt stabil eingefroren. Eine historische Sendung wird dupliziert, nie weiterbearbeitet.

Dauerregel

Eine Abschnittsdauer ist entweder die Summe ihrer eingeplanten Verwendungen oder eine explizite Abschnittsdauer. Beides wird nie addiert. Reserveelemente zählen erst nach dem Einplanen. Geplante und tatsächliche Dauer bleiben getrennt.

Ein Live-Abschnittstimer entsteht ausschließlich beim tatsächlichen Eintritt in einen Abschnitt mit positiver expliziter Dauer. Er speichert dieses Soll als unveränderlichen Wert und summiert eigene Laufintervalle; Piece-Wechsel im selben Abschnitt erzeugen deshalb weder Reset noch doppelte Piece-Laufzeit. Der Gesamttimer speichert ebenfalls mehrere Laufintervalle. Eine gemeinsame Pause schließt die offenen Piece-, Abschnitts- und Gesamtintervalle; Fortsetzen öffnet neue Intervalle, ohne die Pause als Laufzeit zu zählen. Abschnitts- und Gesamtreset ersetzen ausschließlich die jeweilige Zeitbasis.

Anmeldung und Rechte

Etappe 2 ergänzt lokale Konten mit den festen Rollen barkeeper und thekencrew. Passwörter werden mit Argon2id gespeichert. Sitzungs-, Einladungs- und Reset-Tokens entstehen aus kryptografischem Zufall; in SQLite liegt jeweils nur ihr SHA-256-Hash. Der Browser erhält ausschließlich das rohe Sitzungstoken in einem HttpOnly-, SameSite=Lax-Cookie.

hooks.server.ts löst die Sitzung für jeden Request auf. Die Datenbankabfrage verbindet die Session immer mit dem aktuellen Nutzerzustand, sodass Sperren und Rollenwechsel ohne verzögerte Token-Erneuerung wirken. Geschützte Routen erfordern eine Anmeldung; Verwaltungs-Loads und jede Verwaltungs-Action prüfen zusätzlich die Barkeeper-Rolle. Sperrung und Passwortwechsel löschen bestehende Sessions transaktional.

Der Erstadmin benötigt sowohl eine leere Nutzertabelle als auch ein extern konfiguriertes Setup-Token. Einladungs- und Reset-Links sind 24 Stunden gültig, werden erst beim bestätigenden POST verbraucht und sind genau einmal nutzbar. Fehlgeschlagene Loginversuche werden pro E-Mail-Schlüssel und Clientadresse in einem Zeitfenster begrenzt, ohne das Konto dauerhaft zu sperren.

Mail verwendet einen Adapter: local schreibt geschützte Dateien in den konfigurierten Outbox-Pfad, smtp nutzt Nodemailer nur nach expliziter Auswahl. Die feste Anwendungs-Origin erzeugt Links und bestimmt den Secure-Status der Cookies; sie wird nicht aus ungeprüften Request-Headern übernommen.

Technische Zugänge sind keine Browsersitzungen. Sie besitzen zufällige Bearer-Tokens, von denen nur SHA-256-Hashes gespeichert werden, und genau einen der Umfänge read oder read_write. Widerruf wirkt beim nächsten Request. /api/v1 umgeht lediglich den Browser-Loginredirect; jeder Endpunkt prüft Token und erforderlichen Umfang selbst. Schreibzugriffe hinterlassen ein audit_event; Neuanlage und Planungsänderungen verlangen zusätzlich einen je Zugang eindeutigen, persistent gespeicherten Idempotenzschlüssel.

RSS-Import

src/lib/server/feeds.ts bildet Abruf, XML-Verarbeitung und Übernahme gemeinsam für manuelle Aktionen und den Prozess-Scheduler ab. Der Scheduler startet beim ersten Request und prüft minütlich höchstens zehn fällige aktive Feeds. Jeder Feed wird getrennt behandelt, sodass ein Fehler weitere Abrufe nicht stoppt. HTTP-Abrufe erlauben nur HTTP(S) auf Standardports, prüfen DNS sowie jedes Redirectziel gegen interne Adressen und begrenzen Laufzeit, Redirects und Antwortgröße. RSS/Atom wird mit deaktivierter Entity-Verarbeitung gelesen; höchstens 200 Einträge je Antwort werden berücksichtigt und fremdes HTML wird zu reinem Text reduziert.

feed_entries ist ein eigener Eingang. (feed_id, external_id) verhindert Dubletten; Aktualisierungen ändern den redaktionellen Status nicht. discarded bleibt deshalb auch nach späteren Abrufen erhalten. Erst die bewusste Mehrfachauswahl erzeugt innerhalb einer Transaktion normale Inbox-Pieces mit Kategorien und Original-URL als Quelle und setzt den Eintrag auf imported.

Technische REST-API

Die Routen unter /api/v1 bilden keine zweite Fachlogik, sondern rufen content.ts und shows.ts auf. Piece- und Sendungsrevisionen schützen weiterhin vor verlorenen Änderungen. api_idempotency speichert Request-Hash, Status und JSON-Antwort, sodass wiederholte Schreibbefehle dasselbe Ergebnis liefern und ein gleicher Schlüssel mit verändertem Inhalt abgewiesen wird. Die OpenAPI-3.1- Beschreibung ist unter /api/v1/openapi.json erreichbar. Ein MCP-Adapter oder produktspezifischer KI-Client gehört nicht zur Laufzeit und ist nicht Voraussetzung für die Bedienung.

Inhalte, Markdown und Medien

Etappe 3 führt die Inhaltslogik in src/lib/server/content.ts zusammen. Listen erhalten ausschließlich kompakte Piece-Daten; private Recherche und vollständige Redaktionstexte werden nur an den angemeldeten Editor ausgeliefert. Themen und Abschnittskategorien sind Mehrfachzuordnungen, das Format bleibt eine einzelne unabhängige Zuordnung. Quellen werden gemeinsam mit einem Piece atomar ersetzt. is_favorite ist eine globale Eigenschaft des Originals und keine Nutzung oder Historienmarkierung. Der Werkzeugkatalog liegt getrennt von Formaten; Formate sind nur Eignungszuordnungen. piece_tools hält pro Piece den privaten Arbeitslink und eine Notiz, während Deaktivierung das Katalogobjekt und alle bestehenden Zuordnungen erhält. Ein serverseitig validiertes icon_name gehört zum Werkzeugkatalog und wird im Originaleditor angezeigt, ohne bestehende Usage-Snapshots nachträglich zu verändern. Ein Piece kann für die Präsentation Text oder genau eine vorhandene Quelle als Linkkarte beziehungsweise Video auswählen. Abgerufene Metadaten und Kennzeichen für manuell korrigierte Felder liegen am Piece; ein erneuter Abruf überschreibt diese Felder nicht.

Piece-Vorlagen liegen als validierte JSON-Snapshots in piece_templates. Jeder Speichervorgang kopiert den vollständigen Vorlageninhalt tief und erhöht bei einer Aktualisierung die Revision; spätere Änderungen am Ausgangs-Piece wirken nicht auf die Vorlage zurück. Die leere Vorlage bleibt virtuell. Interner Titel und optionaler Präsentationstitel sind getrennte Felder; ohne öffentlichen Titel verwendet die Präsentationsprojektion den internen Titel als Fallback.

Jedes Piece besitzt eine ganzzahlige Revision. Speichern, Archivieren und Medienänderungen verwenden ein bedingtes Update auf die erwartete Revision. Eine veraltete Bearbeitung liefert einen Konflikt und verändert weder Piece noch Zuordnungen. Archivieren merkt sich den vorherigen Arbeitsstatus für die Wiederherstellung. Duplikate erhalten neue IDs und unabhängige Bilddateien. Piece-Dauern werden in den Fundus- und Verwendungseditoren als Minuten erfasst, an der Servergrenze auf volle Sekunden gerundet und ausschließlich als ganze Sekunden persistiert.

Markdown wird roh gespeichert, mit Marked serverseitig gerendert und danach mit sanitize-html auf eine kleine Allowlist reduziert. Bilder werden nicht über Markdown eingebettet. Uploads akzeptieren höchstens 5 MB und nur anhand ihrer Dateisignatur erkannte JPEG-, PNG-, WebP- oder GIF-Dateien. Interne Dateinamen sind zufällige IDs; Originalnamen werden nie als Pfad verwendet. /media/[id] prüft die Anmeldung und liefert private Antworten mit no-store, nosniff, Same-Origin-Ressourcenrichtlinie und restriktiver CSP aus.

Ein Piece kann genau eines seiner aktiven Medien ausdrücklich als Präsentationsbild auswählen. Die Auswahl liegt in piece_presentation_media; das Entfernen setzt am Medium einen Zeitstempel statt die Datei zu löschen. Damit bleiben bereits erzeugte usage_media_snapshots auflösbar, während neue Einplanungen und der Originaleditor nur aktive Medien berücksichtigen. Das Soft Delete eines Pieces setzt ebenfalls nur deleted_at_utc: normale Listen und neue Einplanungen schließen es aus, bestehende Verwendungsreferenzen und Snapshots bleiben unverändert erhalten.

Sendungsbau

Etappe 4 bündelt alle Planungsmutationen in src/lib/server/shows.ts. Eine Sendung ist die Konflikt- und Transaktionsgrenze: Jede Änderung an Metadaten, Abschnitten, Verwendungen oder Reihenfolge vergleicht die erwartete Revision und erhöht sie atomar. Abgeschlossene Sendungen sind bereits an dieser Grenze gegen weitere Bearbeitung geschützt.

Beim Einplanen werden Titel, Dauer, Einleitung, Recherche, Moderation, Interaktion, Überleitung und der vollständige Präsentationszustand aus dem sendefertigen Piece kopiert. Dazu gehören Modus, ausgewählte Quelladresse samt Zeitmarke, Metadaten und validierte Anbieter-ID. Zusätzlich speichern eigene geordnete Tabellen alle Quellen, Werkzeugnamen samt Start-/Arbeitslink und Notiz, die Themennamen samt Icon sowie das ausdrücklich ausgewählte Präsentationsmedium. Eigene Notizen liegen ausschließlich an der Verwendung. Die Referenz zum Original bleibt für Historie und Nachvollziehbarkeit erhalten, wird aber nicht live gespiegelt. Eine explizite Aktualisierung aus dem Fundus ersetzt Titel, Dauer, alle fünf Redaktionstexte und den Präsentationszustand atomar aus dem referenzierten Original. Eigene Notizen, Status und vorhandene Live-Intervalle werden dabei nicht verändert; fehlt das Original oder ist die Sendungsrevision veraltet, wird die gesamte Mutation verworfen. Eine Einplanung zu duplizieren kopiert genau diesen Snapshot mit derselben Original-ID direkt hinter das Ausgangselement. Die neue Verwendung erhält den Status open, eine neue ID und damit weder Live-Referenzen noch Zeitintervalle.

Die Verwendungshistorie wird nicht separat gepflegt. Sie wird über die Original-ID aus Verwendungen mit Status done in abgeschlossenen Sendungen abgeleitet; Reservebank und alle anderen Verwendungs- oder Sendungsstatus sind ausgeschlossen. Über dieselbe Original-ID wird unabhängig davon ermittelt, ob mindestens eine Verwendung in einer noch nicht abgeschlossenen Sendung liegt. Der allgemeine Fundus blendet diesen globalen Kontext standardmäßig aus. Die Quellspalte einer Sendung betrachtet für ihren separaten Einplanungsfilter nur die aktuelle Sendung einschließlich Reservebank.

Jede Sendung besitzt intern genau einen ausgeblendeten Reserveabschnitt. Dadurch verwenden Plan und Reserve dieselbe geprüfte Verwendungslogik, während die Reserve in der öffentlichen Struktur und allen Dauerberechnungen getrennt bleibt. Positionen werden nach jeder Transaktion kollisionsfrei normalisiert. Eine explizite Abschnittsdauer ersetzt die Summe der Verwendungen vollständig.

Sendungsvorlagen und ihre Abschnitte sind eigene Tabellen. Beim Anlegen werden die Abschnitte mit neuen IDs kopiert; spätere Änderungen an der Sendung können die Vorlage deshalb nicht verändern.

Die Sendungsübersicht leitet Liste, Desktop-Monatsraster und mobile Monatsagenda aus derselben listShows()-Abfrage ab. UTC-Zeitpunkte werden erst für Gruppierung und Anzeige nach Europe/Berlin in zivile Kalendertage übersetzt. Sendungen ohne Startzeit bleiben in einem eigenen Bereich sichtbar. users.show_overview_view speichert ausschließlich die kontobezogene Darstellungspräferenz; der gewählte Monat bleibt URL-Zustand und verändert keine Sendungsdaten.

Die Direktanlage aus einer Sendung erzeugt Piece und Verwendung innerhalb einer verschachtelbaren SQLite-Transaktion. planning_commands speichert die Befehls-ID und das Ergebnis, sodass ein wiederholter Request dieselben IDs zurückgibt und weder ein zweites Piece noch eine zweite Einplanung erzeugt.

Die Editorformulare bleiben progressive SvelteKit-Form-Actions, werden im Browser aber mit use:enhance gesendet. Der Verwendungseditor liegt in einem nativen Dialog, den ein beschrifteter Icon-Button öffnet. Dadurch bleibt das Dokument bei Planungsmutationen bestehen; nur die serverseitigen Seitendaten werden aktualisiert. Ladeanzeige und FLIP-Animation liegen am betroffenen Abschnitt oder an der betroffenen Verwendung. Eindeutige Drag-Griffe übertragen entweder eine Quellenkopie, einen Abschnitt oder eine Verwendung auf dieselben serverseitig geprüften Actions wie die alternativen Schaltflächen. Während des Ziehens bleibt das Original transparent an seinem Ausgangsort; eine flüchtige Vorschau in der Liste belegt bereits die anhand der Zeigerposition berechnete Zielhöhe und verdrängt dadurch die benachbarten Elemente. Persistiert wird erst beim Loslassen.

Die Ausschlussfilter für gesendete und bereits eingeplante Pieces arbeiten clientseitig auf der serverseitig berechneten Kontextmenge. Ihr Zustand wird ohne Navigation in die URL übernommen und bei nachfolgenden Suchfiltern mitgesendet. Planmutationen invalidieren anschließend die Seitendaten, sodass das Entfernen der letzten Einplanung ein Original unmittelbar wieder anbietet.

Live-Modus und Präsentationsgrenze

src/lib/server/live.ts ist die Transaktionsgrenze der Live-Durchführung. Der Live-Stand besitzt eine eigene Revision. Jeder steuernde Befehl trägt zusätzlich eine vom Browser erzeugte Befehls-ID; (show_id, command_id) ist eindeutig und liefert bei Wiederholung das bereits gespeicherte Ergebnis. Tatsächliche Zeiten liegen als mehrere Start-/Endintervalle je Verwendung vor. Damit bleiben Zurückgehen, Wiederaufnahme und bereits abgeschlossene Laufzeit getrennt von der geplanten Dauer nachvollziehbar.

live_show_timer_runs hält die unabhängige Gesamtzeit. Pause und Fortsetzen behandeln Gesamt-, Abschnitts- und Piece-Intervalle gemeinsam. Beenden schließt laufende Intervalle und setzt ended_at_utc, finalisiert die Sendung aber noch nicht. Eine ausdrückliche Wiederaufnahme bewahrt Zeiten und Fortschritt; nur „Neuer Durchlauf“ verwirft Laufintervalle und setzt die Piece-Status zurück. Die Restzeitschätzung verwendet je Abschnitt entweder die positive Abschnittsdauer oder die verbleibenden Piece-Dauern und zählt beide nie zusammen.

Die interne Route /live benötigt weiterhin eine aktive Sitzung und darf Recherche, Moderation und eigene Arbeitsdaten lesen. Die separate Ausgabe nutzt den stabilen Kanal /heinzlive/default in einem reduzierten Layout ohne Navigation oder Nutzerdaten. Der geheime 256-Bit-Schlüssel steht nur im URL-Fragment und wird per POST gegen ein HttpOnly-, SameSite=Strict-Cookie getauscht. SQLite speichert seinen SHA-256-Hash für die Zugangsprüfung sowie den rohen Schlüssel, weil die angemeldete Steuerung dieselbe stabile OBS-Adresse erneut ausgeben können muss. Datenbank und Sicherungen sind deshalb Teil der Geheimnisgrenze. Eine Rotation widerruft den bisherigen Schlüssel, normales erneutes Öffnen behält ihn bei. Das private Markdownfeld „Interaktion“ wird am Original und als Verwendungssnapshot gespeichert und ausschließlich in der authentifizierten Live-Regie gerendert. Page, Polling-JSON und Proxyrouten leiten ihre Daten aus einer eigenen Positivliste ab. Private Quellen-/Werkzeug-Snapshots, Arbeitslinks, Notizen und Uploads werden nicht veröffentlicht; nur Themennamen sowie die ausdrücklich gewählte Link- oder Videoquelle und deren erlaubte Vorschau-URL können die Grenze passieren. Lokale Betrachtungsnavigation, Fortschaltung oder Wiederaufnahme verändern den Präsentationsstand nicht. Zurück und die Auswahl einer Ablaufzeile wechseln nur den im Browser betrachteten Verwendungssnapshot; tatsächliches Live-Piece, Status, Timer und Ausgabe bleiben serverseitig unverändert. Die öffentliche Projektion liest ausschließlich den ausdrücklich präsentierten Verwendungssnapshot; spätere Änderungen am Original erscheinen erst nach einer ausdrücklichen Snapshot-Aktualisierung.

Linkmetadaten werden nur auf ausdrückliche Aktion durch src/lib/server/presentation.ts geladen. Jeder HTTP(S)-Abruf löst den Zielhost serverseitig auf, sperrt lokale und private IPv4-/IPv6-Ziele und bindet den Request an die geprüfte Adresse. Dieselbe Prüfung gilt nach höchstens drei Redirects. Zeit- und Größenlimits begrenzen HTML, Anbieter-Metadaten und Bilder. Externe Vorschaubilder gelangen nur über token- beziehungsweise sitzungsgebundene Proxyrouten in die Ausgabe; fremdes HTML und fremde Skripte werden nie übernommen.

Videoquellen werden aus der gespeicherten URL erneut auf eine streng validierte YouTube- oder TikTok-ID reduziert. Der Browser erhält nur daraus erzeugte offizielle Embed-URLs, startet sie nicht automatisch und ersetzt das Iframe bei jedem Inhaltswechsel. YouTube erhält die Startsekunde als Embed-Parameter; TikTok wird nach dessen Bereitschaft über die offizielle Player-postMessage- Schnittstelle positioniert. Nicht unterstützte oder unvollständige Videoquellen fallen auf eine normale Linkkarte zurück. Eine authentifizierte Testansicht verwendet denselben Renderer, schreibt aber keinen Live-Zustand.

Die Ausgabe synchronisiert ihren kleinen öffentlichen Zustand per no-store-Polling. Der letzte gültige Inhalt bleibt bei einem Verbindungsfehler sichtbar; die Oberfläche kennzeichnet den Abbruch und versucht die Verbindung mit verlangsamtem Intervall erneut. Private Live-Daten werden nicht Teil dieses Zustandsobjekts.

Abschluss, Historie und Lesefreigaben

src/lib/server/completion.ts ist die Transaktionsgrenze des endgültigen Sendungsabschlusses. Er verlangt einen beendeten Live-Lauf sowie passende Show- und Live-Revisionen. Eine Befehls-ID in show_finalizations macht Wiederholungen idempotent. In derselben Transaktion werden offene Intervalle geschlossen, Abschnittskategorien eingefroren, ausschließlich erledigte Verwendungen außerhalb der Reservebank in piece_usage_history materialisiert, bewusst gewählte Fundus-Originale archiviert und die Sendung auf completed gesetzt. Jede normale Planungs- und Live-Mutation sperrt diesen Zustand.

Die eigentlichen Sendungstexte, Quellen, Werkzeuge, Themen und Medien liegen weiterhin in den beim Einplanen erzeugten Usage-Snapshots. Finalisierung friert die zuvor noch katalogabhängige Abschnittskategorie ein. Abgeschlossene Sendungen werden ausschließlich gelesen oder vollständig in einen neuen Entwurf dupliziert. Das Duplikat erhält neue Show-, Abschnitts-, Usage- und Relations-IDs, offene Usage-Status und weder Live-, Historien- noch Freigabedaten.

src/lib/server/shares.ts erzeugt für Barkeeper zufällige 256-Bit-Lesetokens; SQLite speichert nur SHA-256-Hashes. Eine Freigabe verweist direkt auf eine Sendung und darf deshalb bereits im Entwurf, im bereiten oder im laufenden Zustand entstehen. Der Umfang ist eine Positivliste aus rundown, moderation oder research. Optionale Passwörter liegen als Argon2id-Hash vor. Nach erfolgreicher Prüfung entsteht eine höchstens zwölf Stunden gültige, ebenfalls nur gehashte Gast-Sitzung; Fehlversuche werden pro Link und Clientadresse begrenzt. Änderungen an Umfang, Passwort oder Ablauf invalidieren bestehende Gast-Sitzungen. Ablauf und Löschung werden bei jedem HTML-, Seitendaten- und Medienrequest erneut geprüft.

Die öffentliche Route /freigabe/[token] erhält keine interne Sendungs-ID und keinen ungefilterten Show-Datensatz. Sie projiziert genau die am Token gebundene Sendung und nur die Felder ihres Umfangs. Vor dem Abschluss werden aktuelle Sendungs- und Usage-Snapshots bei jedem Aufruf neu gelesen; danach liefert dieselbe Projektion die durch die Finalisierung stabilisierten Snapshots. Die separate Medienroute akzeptiert ausschließlich das ausdrücklich gewählte Präsentationsmedium einer eingeplanten Nicht-Reserve-Verwendung derselben Sendung. Private /media-Dateien bleiben weiterhin an eine Redaktionssitzung gebunden.

Die wiederverwendbare Barkeeper-Komponente ShareManagement.svelte liegt direkt in der Sendungsbearbeitung und in der Verwaltung. Beide Routen verwenden dieselben Servicefunktionen für Anlage, Bearbeitung und Löschung; die Sendungsroute bindet Mutationen zusätzlich an ihre eigene Sendungs-ID. Die Verwaltung gruppiert bestehende Freigaben nach Sendung und zeigt deren aktuellen Status und Termin.

Postproduktion

src/lib/server/post.ts ist die gemeinsame Geschäftsgrenze für den Hauptbereich /post. Jede Übersicht beginnt bei shows.status = 'completed'; Post besitzt keine eigene Sendungsidentität und kann weder Entwürfe noch laufende Streams nachträglich als abgeschlossen markieren. post_items hält gemeinsame Identität, Typ, Workflowstatus, Herkunft, Position und Revision. Typbezogene 1:1-Tabellen speichern YouTube-, Social-Clip- oder Twitch-Highlight-Felder.

Migration 0022_post_quick_workbench.sql ergänzt social_caption an post_social_clips und führt vorhandene TikTok-/Instagram-Captions und Hashtags verlustarm in das gemeinsame Feld über. YouTube Shorts verwendet im aktuellen Formvertrag ausschließlich shorts_title; TikTok und Instagram teilen die Caption inklusive Hashtags. Die älteren Spalten bleiben für die additive Migration bestehen, werden von der neuen Oberfläche aber nicht mehr getrennt bearbeitet.

post_recording_parts beschreibt mehrere Teile einer Aufzeichnung. Medienpfade sind redaktionelle Verweise und müssen für Resolve-Export absolut oder als file:// angegeben sein; Framerate und Timebase werden separat validiert. post_source_files speichert Originalinhalt, privaten zufälligen Speichernamen, SHA-256, Größe sowie ausschließlich aus tatsächlich gefundenen Zeilen abgeleitete Transkript- und Zeitmarkenprojektionen. (show_id, sha256) verhindert Dubletten innerhalb einer Sendung, ohne Dateien sendungsübergreifend zusammenzuführen.

Kontextdateien und post_thumbnails liegen im konfigurierten Uploadverzeichnis. Die Routen unter /post/[id]/source und /post/[id]/thumbnail verlangen eine Redaktionssitzung, prüfen die Zuordnung zur abgeschlossenen Sendung und liefern private Sicherheitsheader. Originalnamen sind Metadaten und niemals Pfade. Pro YouTube-Element kann ein Thumbnail ausdrücklich ausgewählt werden.

Exporte unter /post/[id]/export lesen dieselbe positiv validierte Projektion. Resolve-XML benötigt Aufzeichnungspfad, Framerate, Timebase und einen positiven Start-/Endbereich. SRT wird cueweise vollständig geprüft; unvollständige Daten führen zu EXPORT_NOT_READY statt zu einer scheinbar gültigen Datei. Text- und JSON-Exporte erzeugen keine externe Veröffentlichung.

src/lib/server/post-ai.ts enthält nur Typen für einen später konfigurierbaren Provideradapter. Es gibt weder Netzwerkaufruf noch automatisch erzeugten Inhalt. Importierte Quellen und manuelle Bearbeitung bleiben die vollständige Produktfunktion.

Oberflächenstruktur

Die Hauptnavigation umfasst Start, Eingang, Pieces, Streams, Live und Post; Verwaltung bleibt im Benutzermenü. Auf dem Desktop liegt sie als feste horizontale Glasleiste oberhalb der Arbeitsfläche. Bis einschließlich 52rem ersetzen eine kompakte obere Leiste und die untere Hauptnavigation diesen Desktopkopf vollständig. Auf breiten Ansichten stehen Fundus und Ablauf nebeneinander. Bis einschließlich 72rem werden sie über eine gut erreichbare Umschaltung einzeln gezeigt, damit auch schmale Desktopfenster ohne horizontalen Überlauf bedienbar bleiben. Die Sendungsübersicht schaltet über zwei gleichwertige Formularaktionen zwischen Liste und Kalender um. Auf breiten Ansichten erscheint ein siebenspaltiges Monatsraster ohne Termin-Drag-and-drop; bis 52rem ersetzt es eine lineare, touchfreundliche Agenda desselben Monats. Die private Route /live läuft in derselben authentifizierten App-Shell wie Streams. Ein Streamkopf zeigt Titel, Termin, Umfang und den expliziten Nur-Lesen-Zustand. Darunter folgen auf breiten Ansichten Ablauf, Lesedokument und Details als drei builder-pane-/stream-inspector-artige Flächen. Bis einschließlich 72rem werden diese Bereiche über eine gleichwertige Umschaltung einzeln gezeigt; bis 52rem bleiben der kompakte App-Header und die mobile Bottomnavigation sichtbar.

src/routes/live/+page.server.ts bietet neben load ausschließlich die getrennte Präsentationsaktion an. Das Auswählen einer Usage, Vor/Zurück, Schriftgröße, sichtbare Zeiten und das Kopieren von Twitch-Tags bleiben lokaler Browserzustand. Status-, Fortschritts-, Sortier- und Abschlussänderungen sind nicht Teil dieser Route. Präsentieren ändert nur presentation_usage_id und damit weder Show-/Usage-Status noch Reihenfolge. Die öffentliche /heinzlive- Projektion und die serverseitigen historischen Live-Dienste bleiben erhalten.

Das gemeinsame Arbeitsraster besteht aus einer linken, über Kopf und Inhalt reichenden Navigation sowie einem rechten Hauptbereich. Dessen freie Kopfzeile besitzt bewusst keine Pane-Fläche; darunter beginnen Inhalt und optionaler Inspector. unified-workspace, Post-Detail und Live verwenden dieselben Spaltenwerte 13–16rem / minmax(0, 1fr) / 19–22rem und 0.85rem Abstand. Bei mittleren Breiten folgt der Inspector unter dem Inhalt, mobil übernimmt die bereichsspezifische Pane-Umschaltung.

Dialog- und Pane-Bewegungen sind reine Oberflächenzustände mit 140–170 ms Dauer. Der Piece-Dialog animiert Öffnen, explizites Schließen und Backdrop; Disclosure- Inhalte und mobile Pane-Wechsel blenden kurz ein. Unter prefers-reduced-motion: reduce werden Animationen und Übergänge entfernt.

Icons werden aus dem lokalen Font-Awesome-Classic-Regular-Sprite unter static/icons gerendert. Die Verwaltung lädt zusätzlich die durchsuchbaren Metadaten aller 3.671 Icons, zeigt je Suchergebnis aber höchstens 120 Einträge gleichzeitig. Allgemeine Seiten wie Login oder Navigation laden den Katalog nicht in ihren Client-Chunk.

Der Fundus ist auf breiten Ansichten ein Raster aus Bibliotheksnavigation, mittlerer Liste und rechter Schnellbearbeitung. Kleinere Desktopfenster ordnen den Inspector unter der Liste an; mobil werden Navigation, Liste und Inspector gestapelt. URL-Parameter tragen Suche, Filter und ausgewählte Piece-ID über den Routenwechsel, sessionStorage ausschließlich die zugehörige flüchtige Listenposition. Reduzierte Schnellformulare lesen nicht dargestellte Werte serverseitig aus dem aktuellen Piece und führen sie unverändert mit.

Der eigenständige Piece-Editor ordnet denselben Formvertrag als modales redaktionelles Arbeitsblatt mit eigener URL an. Titel, Einleitung, Moderationsstichpunkte, Interaktion, Überleitung, private Recherche, Quellen und Werkzeuge bilden die mittlere Schreibfläche. Status, Dauer, Einordnung, Präsentationsmodi und Medien liegen auf breiten Ansichten rechts. Alle Werte werden weiterhin gemeinsam über die bestehende save-Action und Piece-Revision gespeichert; separate Bild- und Präsentationsactions bleiben eigene serverseitige Mutationen.

Der Eingang verwendet dieselbe Darstellung, behält aber zwei Datenarten: neue feed_entries und bereits erzeugte Inbox-Pieces. Die rechte Projektion ruft für RSS weiterhin ausschließlich Import-/Verwerfactions auf. Post beginnt ebenfalls in einer dreiteiligen Übersicht; die vollständige Streamzeile und die rechte Öffnen-Aktion verlinken direkt auf /post/[id]. Die Route ist eine normale Anwendungsseite und übernimmt Seitenkopf, Datumsdarstellung, Feldgeometrie und responsive Pane-Umschaltung der Streambearbeitung. Darunter stehen Schnellnavigation, Editor/Übersicht und Inspector. Die linke Navigation gruppiert YouTube, Social-Clips und Twitch-Highlights und ruft deren Sofortanlage über dieselbe Post-Action auf. Ohne item-Queryparameter bleibt die Auswahl leer: Die Mitte projiziert alle vorhandenen Post-Inhalte mit Kopieraktionen, rechts stehen Streamzähler. Mit item zeigt dieselbe Mitte den Editor und rechts dessen Eigenschaften. Mutations-URLs führen item mit, damit Upload oder Speichern die aktuelle Auswahl nicht verlieren.

createPostItem() setzt source_file_id bereits beim Anlegen, wenn genau eine Kontextdatei zum Stream existiert. listPostPieceOptions(showId) verbindet pieces, piece_usages und show_sections; dadurch sind nur Original-Pieces des geöffneten Streams zuordenbar. Editor und Inspector nutzen dieselben Pane-, Feld- und Aktionsgrundlagen wie der Streamplan. Mobil werden Navigation, Bearbeitung und Details als drei explizite Pane-Zustände angeboten.

Checkboxen und Radios bleiben im DOM native Formularsteuerungen. Das globale Stylesheet blendet nur ihre sichtbaren Kästchen aus und projiziert :checked und :focus-visible auf das umgebende Label. Damit sind ganze Flächen per Maus, Touch und Tastatur wählbar, ohne Semantik oder Formübermittlung zu ersetzen. Der aktive Zustand verwendet wie Post-Navigation und Post-Register den cyanfarbenen Oberflächenakzent; Gold bleibt Primäraktionen vorbehalten.

RichMarkdownField erstellt je sichtbarem Langtext genau eine Tiptap-Instanz mit StarterKit und offizieller Markdown-Erweiterung. Der Formularwert bleibt rohes Markdown. Eine Bearbeitung aktualisiert ihn aus getMarkdown(), während das bloße Initialisieren keinen Input auslöst. Weicht die erste Serialisierung vom gespeicherten Text ab, startet das Feld in der Markdown-Quellansicht. Der Nutzer kann diese Ansicht jederzeit erreichen; Autosave erzeugt die Editorinstanz nicht neu.

Sicherheitsgrenzen

Authentifizierung und Autorisierung werden seit Etappe 2 serverseitig an jeder betroffenen Route und Action geprüft. Markdown und fremdes HTML werden vor Ausgabe bereinigt. Uploadzugriff folgt denselben Rechten. Netzwerkabrufe für Präsentationsmetadaten und Vorschaubilder schützen interne Ziele auch nach DNS-Auflösung und Redirects und besitzen Größen-, Zeit- und Redirectlimits.

Wartungsfelder 0.6.1

Migration 0017 ergänzt den optionalen Vorbereitungsaufwand am Original und kommagetrennt validierte Twitch-Tags am Abschnitt. Der Bildmodus wird wegen der bestehenden SQLite-Check-Constraints als zusätzliches Kennzeichen an Original und Usage-Snapshot gespeichert; nach außen bleibt er der eindeutige Modus image. Öffentlich passiert weiterhin nur das ausdrücklich gewählte Präsentationsmedium.

Wartungskorrekturen 0.7.1

Migration 0019 ergänzt preparation_status_snapshot und preparation_effort_snapshot an piece_usages und übernimmt für vorhandene Einplanungen einmalig die damaligen Originalwerte. Danach ist ausschließlich die konkrete Sendungsfassung maßgeblich. Einplanen, Duplizieren und bewusstes Aktualisieren aus dem Fundus kopieren beide Werte; der Usage-Editor ändert sie unabhängig. Die Übersicht berücksichtigt vorbereitende Nicht-Reserve-Usages aktiver Sendungen, priorisiert zuerst deren Termin und führt direkt zum Editor.

Ein Freigabe-Ersatzlink rotiert ausschließlich den gehashten Token derselben Freigabe. Umfang, Passwort-Hash und Ablauf bleiben erhalten, der alte Token und alle bisherigen Gastsitzungen werden in derselben Transaktion ungültig. Der neue Klartexttoken wird weiterhin nur in der Action-Antwort ausgegeben.

Bedienkorrekturen 0.7.2

Der RSS-Auswahldialog erhält weiterhin ausschließlich new-Einträge aus listFeedEntries. Quellenfilter, Seiteneinteilung und noch nicht bestätigte Auswahl sind flüchtiger Browserzustand. Erst das Formular im erreichbaren Dialogfuß übergibt die gewählten IDs an die unveränderte transaktionale Übernahme; dadurch bleiben persistenter Dublettenschutz, Herkunft und Standardkategorien die einzige fachliche Wahrheit.

Feed- und Zugangsdialoge verwenden dieselben globalen Management-Dialog- und Katalogstile wie Werkzeuge. Das Bearbeiten eines technischen Zugangs ändert nur Name und Umfang des bestehenden gehashten Tokens und wird auditiert. Die Live-Route projiziert zusätzlich nur, ob der feste Ausgabekanal getrennt, mit dieser oder mit einer anderen Sendung verbunden ist. Das Öffnen von Menü und Ausgabedetails führt selbst keine Mutation aus.

Lesender MCP-Zugang 0.7.3

/mcp ist ein stateless Streamable-HTTP-Adapter über content.ts und shows.ts. Er unterstützt die aktuelle per Request deklarierte MCP-Fassung 2026-07-28 einschließlich server/discover, Header-/Body-Abgleich und resultType. Für derzeitige OpenAI-Clients bleiben die Initialisierungsfassungen 2025-11-25, 2025-06-18 und 2025-03-26 verfügbar. Es gibt keine MCP-Sitzung und keinen unabhängigen SSE-Strom; jede Anfrage trägt erneut ihre Authentifizierung.

Die fünf Werkzeuge sind ausschließlich lesend. Eigene Positivprojektionen lassen Mediennamen, interne Speicherpfade und Werkzeug-Arbeitsdaten aus. Die Detailprojektionen dürfen nach ausdrücklicher Zustimmung redaktionell private Recherche, Moderation, eigene Notizen, Quellen und Reserveinhalte enthalten. Keine MCP-Methode ruft Mutationsdienste auf.

Sendewerk ist zugleich OAuth-Autorisierungs- und Ressourcenserver. Geschützte Ressourcen- und Authorization-Server-Metadaten verweisen ausschließlich auf die konfigurierte Origin. Öffentliche PKCE-Clients werden per begrenztem DCR registriert; die Autorisierung verlangt exakte Redirect-URI, S256, den Scope sendewerk:read und den exakten Ressourcenindikator <Origin>/mcp. Codes sind fünf Minuten, Zugriffstokens eine Stunde gültig. SQLite speichert nur SHA-256- Hashes. Tokens sind direkt an Nutzer, Client, Scope und Ressource gebunden; Kontosperre und Passwortwechsel widerrufen sie, und jeder MCP-Aufruf verbindet erneut den aktuellen Nutzerzustand.

DCR ist für die von OpenAI weiterhin unterstützte Kompatibilität vorhanden, aber pro Quelladresse und insgesamt begrenzt. Clientnamen sind nicht verifiziert; der Zustimmungsdialog kennzeichnet dies und zeigt die genaue Rücksprung-Domain. Öffentliche Produktion verlangt HTTPS, während HTTP nur an Loopback-Adressen zulässig bleibt. Der bestehende technische REST-Token wird weder gelesen noch weitergereicht.